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Stilblüten Gerichtlicher Art

Richter: Also Sie kennen weder den Namen, noch die Haarfarbe oder Angewohnheiten des Kindsvaters. Hatte er vielleicht ein Auto? Aber sicher Herr Richter, darin ist es doch passiert! Na, und wie war die Nummer? Mein Gott Herr Richter, nichts besonderes...

Angeklagter, haben Sie vorher jemals ein Autounglück gehabt? Wie man es nimmt, Herr Richter. Ich habe meine Frau in einer Garage kennengelernt.

Als ich den Fahrer wegen überhöhter Geschwindigkeit anhielt und ihn fragte, ob er es eilig hat, sagte er zu mir: Ach wo, Herr Wachtmeister! Ich kann Sie gerne ohne weiteres mitnehmen!

Ja, Herr Richter, ich weiß was ich als Zeuge bekomme wenn ich einen Meineid leiste. Ich soll von dem Angeklagten 1000 Mark bekommen.

Frau Geislinger, wie lange dauerte Ihr Verhältnis mit dem hier der Vaterschaft Angeklagten? Nach kurzer Überlegung: Ungefähr zwanzig Minuten.

Nach reichlicher Überlegung sehe ich mich gezwungen, mein Geständnis zu wiederrufen. Mein Verteidiger hat recht. Ich bin unschuldig.

Haben Sie denn nicht gemerkt, das bei Ihnen eingebrochen worden ist, Herr Kuhnke? Nein Herr Kommissar, wir saßen in der Küche und aßen Suppe.

Peter N. drang mit Gewalt in den Pkw des Alois H., startete ihn und dann lenkte ihn Otto B. und Anneliese K. fuhr mit, die sich mit Peter N. konnte.

Richter: Sind Sie mit dem Angeklagten verwandt oder verschwägert? Verlegen und flüsternd antwortet die junge Zeugin: Nur einmal.

Herr Richter, sagte errötend die Zeugin, wir sind nicht verheiratet, wir leben sozusagen im Konglomerat.

Fragte der Richter den wegen widernatürlicher Unzucht mit einer Ziege. Angeklagter, Schildern Sie uns, wie es zu diesen Vergehen gekommen ist. Ach, Herr Richter, die weißen Haare, die braunen Augen, der stolze Gang... Hören Sie auf, rief der Richter. Wie kann man da noch Recht sprechen?.

Als er mich im Park auf die Wiese lockte, ahnte ich, das ich um etwas kommen werde, aber dass es meine Handtasche wird, das ist mir nicht in der kurzen Zeit eingefallen.

Ronald G. war handfertig mit Neigungen zur Liederlichkeit, sobald er selbständig arbeitete

Als mir der Meister mitteilte, ich solle einpacken und nie wieder kommen, habe ich nur den elektrischen Bohrer mitgenommen.

Ja, Herr Richter, ob ich ehelich oder außerehelich geboren bin, ist schwer zu sagen. So viel ich weiß, bin ich halbehelich. Mein Vater war verheiratet, meine Mutter nicht.

Die Polizeistreife hält einen stark betrunkenen Mann an. Wohin gehen Sie jetzt? Zu einem Vortrag, sagte der Mann mit schwerer Zunge. In einen Vortrag um drei Uhr morgens? Da sieht man, dass Sie meine Alte nicht kennen...

Die Tatsache, das Frau Anna H. einen Ehemann und einen Liebhaber hatte, war in der Gemeinde öffentlich bekannt. Nur ihr Mann wusste nichts davon, weil er nicht im Gemeinderat war.

Von zahlreichen Alimenteverpflichtungen verfolgt, machte Robert T. einen gehetzten Eindruck.

Die Beschuldigte Annemarie B. gebar zwei Kinder: ein vierjähriges und ein achtzehnmonatiges.

Soweit bekannt ist, stiehlt der Angeklagte oft Motorfahrzeuge. Sonst ist er nicht an öffentlichen Leben beteiligt.

Da er nach Gebrauch des Dienstschlagstockes anfing, laut zu schreien, verhaftete ich ihn wegen Ruhestörung.

Von den Beklagten ist noch zu sagen, das er Pech bei den Frauen hatte. Seine großen Ohren und sein kleiner Verdienst gefielen ihnen nicht.

Unter anderen war dort auch ein Mensch bayerischer Nationalität, der, als ich mit der Schaufel auf den Schädel geschlagen wurde, bemerkte: Ja, Kruzifix, so koa ma de Sach ned regl´n, dazua san de Behördn doa.

Da wir die ganze Nacht Appetit auf etwas gutes hatten, brachen wir in die Konditorei ein.

Der Festzug hat bei den Zuschauern großen Beifall gefunden. Nur fünf Mitwirkende wurden für ihre Szenen - Aus dem Leben in der Gemeinde - kritisiert und zur Weiterbehandlung ins Krankenhaus gebracht.

Ich habe gerade gemolken, als ich einen Tritt bekam. Ich drehte mich um und dachte, dass die Kuh mich getreten hat, sah aber, dass es mein Gefährte Alois war.

Ich verweigere die Aussage, da es sich hier um meine Schwiegermutter handelt, und ich befürchte, dass sie auf Bewährung verurteilt wird.

Den Antrag auf Scheidung der Ehe reiche ich deswegen ein, weil ich zum Schluss gekommen bin, dass die Ehe so tief zerrüttet ist, wie es das Gesetz verlangt

Insgesamt haben Bernhard S. zwei Schrottsplitter getroffen, und zwar ins Bein und ins Bein.

Ich gebe zu, dass ich zu ihm sagte: Du Saukopf, du bedepperter! Aber er sollte sich das nicht so zu Herzen nehmen, da wir doch direkte Vettern sind.

Herr Richter, dass meine Frau im Bett raucht, wäre sicherlich kein Scheidungsgrund, aber sie benutz immer meine Ohren als Aschenbecher

Also Herr Krügemann, ich würde Ihre Verteidigung übernehmen, sagte der Rechtsanwalt, aber haben Sie auch Geld. Das nicht aber einen neuen 450 Mercedes. Und was wird Ihnen vorgeworfen. Autodiebstahl!

Polizeibericht: Auf meinem Streifgang im Englischen Garten blieb ich gegen 5:30 Uhr vor einem Gebüsch stehen. Plötzlich erhielt ich mit einem Knüppel einen fürchterlichen Schlag auf meinen Kopf. Dem Klang nach handelte es sich um Eichenholz.

Geschlechtsverkehr hat nicht mehr stattgefunden, weil die Kräfte meines Mannes seinem Wollen verneinend gegenüberstanden!

Ich melde dem Herrn Richter, das ich keine Schulden habe, mit Ausnahme bei meiner Waschfrau die ich jedoch laufend decke.

Angeklagte, was üben Sie für einen Beruf aus? Ich bin Verkäuferin in eigener Sache.

Herr Richter, ich habe die Tat im Affekt begangen. Der Geschädigte hat mich eine kleine billige Nutte genannt, und da habe ich mit meiner Tageseinnahme - einem Säckchen voll Fünfmarkstücke - zugeschlagen.

Grund der Schlägerei war der Brief meines Gegners, in dem er schrieb: Sehr geehrter Herr! Ihr Herr Sausohn hat meine Tochter derart geschwängert, dass sie nunmehr Zwillinge entbunden hat...

Zwecks meiner Vergewaltigung erschien Hubertus K. gewöhnlich durch das Fenster, das ich nur im letzten Fall unverriegelt lies.

Durch den vom Frost entstandenen Riss in der Mauer dringt regelmäßig der Gestank aus der Küche, sowie die Stimme meiner Frau beim Kochen.

Der gesuchte befindet sich im Krankenhaus für Hehlerei und Diebstahl.

Er entwendete mir außer andrem Rasierapparat, Feuerzeug und Wäsche, was Fräulein S.W. bei mir in der Aktentasche vergessen hatte.

Bei der Feststellung der Präsens ertönte immer von dem, der da war -hier-für den, der nicht da war, so dass die Zahl der Anwesenden niemals der Zahl derer entsprach, die da waren.

Angeklagter, geben Sie zu, dem Zeugen auf den Kopf geschlagen zu haben?  Ja, Herr Richter, aber die krummen Beine hatte er schon vorher.

Sitzen zwei etwas ältere Frauen am Fenster und schauen hinaus auf den Wald. Da sagt die eine auf einmal: "Die armen Vögel im Wald." Darauf die andere: "Ja, ja... Und die Reichen im Bett."

Samstag morgen.. Der Vater hat unheimlich Lust, seine Frau zu vernaschen, aber was soll in der Zeit mit dem achtjährigen Sohn passieren? Kurzerhand schickt er diesen auf den Balkon: "Schau mal was so los ist, und erzähle es uns". Vati ist mit Mutti schon schwer am rödeln als die Stimme des Kleinen vom Balkon tönt: "Müllers haben sich ein neues Auto gekauft, einen Golf!" Der Vater keucht: "Super, beobachte weiter". Zwei Minuten später, vom Balkon: "Meiers bekommen gerade Besuch aus Frankfurt". Der Vater keucht wieder : "OK, beobachte weiter". Weitere drei Minuten später: "Schmidts bumsen gerade." Der Vater springt erschrocken von der Mutter: "Wie kommst du denn darauf?" Kommts von draußen: "Sie haben ihren Sohn auf den Balkon geschickt."

Der Lehrer bittet Fritzchen zu schätzen, wie hoch die Schule ist. "1,30m", antwortet Fritzchen. "Und wie kommst du darauf?", fragt der Lehrer. "Ich bin 1,50m und die Schule steht mir bis zum Hals." Der Lehrer ist verärgert und bringt ihn zum Direktor. Dieser soll Fritzchen auch testen: "Wie alt bin ich?", fragt der Direktor. "44!", sagt Fritz. "Stimmt genau, aber wie kommst du darauf?" "In meiner Straße wohnt ein Halbidiot und der ist 22!"